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35. Caliedan- auch Flintsteine sein keine verhanden und bedürffte man der Caliedan-Steine ohngefehr ein tausend Stück, der Flintsteine aber 600 Stück.
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36. Umb die Kugeln zu den Doppelhacken zu gießen, ist man hierzu eine metalne Forn benöthiget, welche also formiret seyn müste, daß auf nur Seyte, größere alß auf den anderen, die Kugeln gegoßen werdten köntden.
37. Lederne Eymer, umb in Zeit Feüers-Nöthen zu gebrauchen, sein kein verhanden, wie auch die hie zu-gehörige Handsprützen. |
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36. Dieselbe Forme muß je eher je lieber geschafft werden und die benöthigte Kugeln nach Nothdurfft der Festung darin gegoßen werden. ————————————————————————————————————————————————————––
37. Zu den ledernen Eymern sollen vom Podstarosten48 auß den Vorwercker die Leder gereichet werden, und wird der Zeugwahrter dafir sorgen, daß die Eymer je eher, je lieber mögen gefertig[t] werden. Wenn der Büchs-Meister, so die Dreher-Kunst kündig sein soll, an-kommen wird, muß derselbe dazu angehalten werden, daß er die Handsprützen fertige; davon ein gutter Vorrath bey der Festung vorhand[e]n sein muß, und kan hier nechst auch die Stadt*49 damit verseh[e]n werden.
*gegen billiches Entgelt Jmmitdelst muß man bemühet seyn, ob nicht durch den Drecksler, so im Popieli-schen ist, dergleichen Spritzen-Kisten gedrehet werden, wenn ihme nur eine an die Hand geschaffet wird, darnach in sich achten kann.
Wir finden es auch sehr nöthig zu seyn, daß zur Festung nur große metallene Spritze mit einem Keßel möge angeschaffet werden wegen den hohen Gebeude, so sich im Schloße finden, die man in vorfallender Zeit der-Feuersbrunst, die Gotd in Gnaden abwente, Umbhandspritzen gar nicht retden könte. Auch seynd eyserne Feuerhaken nöthig, deren keine verhanden, deßgleichen auch Leiteren so umb den ehrsten angeschaffet werden mußen. |